Woltz GbR Ulm KSB Pumpen-Partner

WOLTZ GBR
Christian Woltz und Roland Kalmbach
Riedweg 3 - 89081 Ulm
Telefon: 0731 383033 
Telefax: 0731 383398
info@pumpen-woltz.de

 

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Elektromotoren

Wir verfügen über einen umfangreichen Lagerbestand an Elektromotoren.

Um Ihnen den optimalen Motor für Ihre Anwendung zu liefern benötigen wir mindestens folgende Angaben:

Bauform, Schutzart, Spannungsversorgung, Umdrehungszahl und Betriebsart.

 

Bauform

Bauform

Fußmotor
Flanschmotor mit A-Flansch
Flanschmotor mit C-Flansch
ohne Lagerschild

B3

B5

B14

B9

V5

V1

V18

V8

V6

V3

V19

V9


Fuß / Flanschmotor
Fuß / Flanschmotor

B6

B3 / B5

B3 / B14

B15

B7

V1 / V5

V18/V5


B8

V3 / V6

V19 / V6

Schutzart

Schutzart

Elektrische Betriebsmittel haben Schutzarten nach DIN EN 60034-5. Die Kennzeichnung der Schutzart erfolgt durch ein Kurzzeichen:
IP (International protection). Kennbuchstaben für Schutz von Personen gegen Berühren unter Spannung stehender oder innerer sich bewegender Teile und für Schutz der Betriebsmittel gegen Eindringen von Wasser.
Die erste Kennziffer (0 bis 6) gibt den Schutzgrad des Berührungsschutzes und Fremdköperschutzes an.

Die zweite Ziffer (0 bis 8) gibt den Schutzgrad gegen schädliches Eindringen von Wasser an.

 

Die wichtigsten Schutzarten:

Schutzarten 1. Kennziffer Berührungs-/Fremdkörper- schutz 2. Kennziffer Wasserschutz
IP 44 gegen Berühren mit Werkzeugen über 1 mm Ø und Fremdkörper über 1mm Ø gegen Spritzwasser aus allen Richtungen
IP 54 gegen Berühren mit Hilfsmitteln jeglicher Art gegen Spritzwasser aus allen Richtungen
IP 55 gegen Berühren mit Hilfsmitteln jeglicher Art und Staubablage- rung im Inneren gegen Spritzwasser aus allen Richtungen
IP 56 gegen Berühren mit Hilfsmitteln jeglicher Art und Staubablage- rung im Inneren gegen Strahlwasser (vorübergehende Überflutung)

Betriebsart

Betriebsart

S 1 Dauerbetrieb

S 2 Kurzzeitbetrieb

S 3 Aussetzbetrieb ohne Einfluss des Anlaufes auf die Wicklungserwärmung.

S 4 Aussetzbetrieb mit Einfluss des Anlaufes auf die Wicklungser wärmung.

S 5 Aussetzbetrieb mit Einfluss des An- laufes und der elektrischen Bremsung auf die Wicklungserwärmung.

S 6 Durchlaufbetrieb mit Aussetzbelastung

S 7 Ununterbrochener Betrieb mit Anlauf und Bremsung.

S 8 Ununterbrochener Betrieb mit periodischer Drehzahländerung

S 9 Ununterbrochener Betrieb mit nichtperiodischer Last- und Drehzahländerung.

Spannungsversorgung

Spannungsversorgung

Die Motoren werden für die gewünschte Bemessungsspannung in Dreieck- oder Sternschaltung ausgeführt. In Sternschaltung können die Motoren nur direkt ans Netz geschaltet werden.

In Dreieckschaltung ist sowohl direkte Einschaltung als auch Stern-Dreieck-Einschaltung möglich.

Motoren mit kleiner Leistung bis einschließlich 2,2 kW werden normal in Sternschaltung ausgeliefert, da diese Motoren meistens direkt eingeschaltet werden.

Spannungsumschaltbare Motoren mit dem Spannungsverhältnis 1:2 erhalten ein Klemmbrett mit 9 oder 12 Klemmen, je nachdem ob die Motoren direkt oder in Stern-Dreieck- Schaltung angelassen werden.

Isolation und Erwärmung

Isolation und Erwärmung

Die Motoren erhalten Ständerwicklungen mit einer Isolation nach Wärmeklasse F entsprechend den Vorschriften EN 60034-1.

Bei einer Kühlmitteltemperatur von 40° C ist die zulässige Erwärmung des Motors 105 K. Die thermische Ausnützung der Standardmotoren entspricht aber der Wärmeklasse B (80K bei 40° C maximaler Kühlmitteltemperatur).

Die verwendeten Isolierstoffe geben den Wicklungen hohe mechanische und elektrische Festigkeit und sie erlauben den Betrieb der Motoren bei erhöhter Luftfeuchtigkeit und normalem Tropenklima (Konstant-klimata 23/83 und 40/92 nach DIN 50015). Für extrem feuchte Umwelteinflüsse über 92% relative Luftfeuchtigkeit oder bei schnellem Wechsel von Temperatur und Luftfeuchtigkeit (Feuchtwechselklima FW 24 nach DIN 50016) sind Motorwicklungen mit verstärkten Feuchtgkeitsschutz erhältlich.

Motorschutz

Motorschutz

Die Motoren müssen gegen Überlastung geschützt werden. Der Schutz erfolgt normalerweise durch Motorschutzschalter. Der Motorschutzschalter ist ein wirksamer Schutz bei blockiertem Läufer und bei Dauerbetrieb.
Der Motorschutzschalter schützt jedoch die Motorwicklung unzureichend bei Schaltbetrieb oder bei Verschlechterung der Kühlung. In diesen Fällen empfiehlt es sich, in die Ständerwicklung der Motoren Temperaturfühler einzubauen.

Es werden zwei verschiedene Ausführungen verwendet:
Die Bimetalltemperaturfühler sind kleine Bimetallschalter, die beim Überschreiten der Ansprechtemperatur einen Kontakt öffnen oder schließen. Durch den Öffnungskontakt wird der Erregerkreis des Motorschützes unterbrochen und der Motor abgeschaltet. Der Schließkontakt dient zur Auslösung eines Warnsignals. Für die Motoren mit schnellem Temperaturanstieg bei blockiertem Rotor (polumschaltbare Motoren mit 2 getrennten Wicklungen) empfiehlt sich ein kombinierter Motorschutz aus Motorschutzschalter und Bimetalltemperaturfühler.

Die Kaltleitertemperaturfühler sind Halbleiter, deren Widerstand beim Erreichen der Bemessungsansprechtemperatur sprunghaft ansteigt. Wegen ihrer sehr kleinen Abmessungen sind sie thermisch weniger träge und schützen die Motorwicklung besser bei schnellem Temperaturanstieg, wie es beispielsweise bei Blockieren des Motorläufers auftreten kann. Zusätzlich zu den Kaltleitertemperaturfühlern wird ein Auslösegerät benötigt, das auf Wunsch getrennt vom Motor mitgeliefert und in die Schaltanlage eingebaut wird. Das im Auslösegerät befindliche Relais besitzt einen Wechselkontakt, der nach Bedarf zum Unterbrechen des Erregerkreises des Motorschützes oder zum Auslösen eines Warnsignals verwendet werden kann.
Der Anschluss sowohl der Bimetalltemperaturfühler als auch der Kaltleitertemperaturfühler erfolgt über 2 zusätzliche Klemmen im Klemmenkasten.

Anlassverfahren

Anlassverfahren

Die gebräuchlichsten Anlassverfahren sind die direkte Einschaltung und die Stern-Dreieck-Einschaltung.

Direkte Einschaltung: Es gelten die in den Tabellen angegebenen Werte des Einschaltstromes und des Anzugsmomentes. Wegen der hohen Einschaltströme ist die direkte Einschaltung beim Anschluss der Motoren an das öffentliche Versorgungsnetz meistens auf kleinere Leistungen beschränkt.

Stern-Dreieck-Einschaltung: Einschaltstrom und Anzugsmoment sinken in der Sternstufe auf ca. 30% der Tabellenwerte. Wegen des Absinkens des Anzugsmomentes ist bei der Verwendung der Stern-Dreieck-Einschaltung zu prüfen, ob das Gegenmoment der Arbeitsmaschine während des Anlaufs 1/3 des Bemessungsmomentes nicht überschreitet.

Arten

Arten von Drehstrommotoren

Drehstrom-Normmotoren

Drehstrommotoren mit von der DIN-Norm abweichenden, erhöhten Nennleistungen

Motoren mit Sonderflansch

Molkereimotoren

Motoren mit verstärkter Lagerung

Motoren in CSA-Ausführung

Motoren mit Sonderanstrich, erhöhtem Feucht-, Laugen- und Säureschutz

Motoren mit Fremdbelüftung

Motoren mit angebautem Geber

Motoren mit erhöhter Schutzart IP 56

Motoren mit erhöhter Rundlaufgenauigkeit und reduzierter Schwingstärkestufe

Motoren mit Sonderspannungen oder -frequenzen

Motoren in spannungsumschaltbarer Ausführung

Motoren mit Stillstandsheizung

Motoren mit Temperaturfühlern (Bimetall, Kaltleiter)

Motoren mit Textillüfterhaube

Motoren mit verstärkter Tropen- und Feuchtschutzisolation

Motoren für höhere und tiefere Umgebungstemperaturen

Motoren mit Nachschmiereinrichtung

Motoren mit zweitem Wellenende

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