Woltz Ulm KSB Pumpen Service-Partner

Christian Woltz
Pumpen und Elektromotoren
Riedweg 3 - 89081 Ulm
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Elektromotoren & Reparatur in Ulm

Wir liefern, reparieren und warten Elektromotoren für Gewerbe, Industrie und technische Anlagen. In unserer Werkstatt in Ulm führen wir Reparaturen und Instandsetzungen an Elektromotoren durch und wickeln Motoren auch selbst.

Elektromotoren-Reparatur und Instandsetzung

In unserer Werkstatt in Ulm reparieren und überholen wir Elektromotoren. Wir führen Motorenwicklungen selbst durch und verfügen für Diagnose, Prüfung und Instandsetzung über moderne Werkstattausrüstung.

Zu unseren Leistungen gehören unter anderem:

  • Neuwicklung und Reparatur von Motorwicklungen
  • Prüfung und Austausch von Wälzlagern
  • Prüfung von Elektromotoren auf dem Leistungsprüfstand
  • Laserausrichtung von Motoren und Antrieben
  • Reparatur und Instandsetzung mechanischer und elektrischer Komponenten
  • Hilfe bei der Auswahl von Elektromotoren

    Für die Auswahl des optimalen Elektromotors für Ihre Anwendung benötigen wir mindestens folgende Angaben:

    Bauform, Schutzart, Spannungsversorgung, Drehzahl und Betriebsart.

    Bauform

    Bauform

    Fußmotor
    Flanschmotor mit A-Flansch
    Flanschmotor mit C-Flansch
    ohne Lagerschild

    B3

    B5

    B14

    B9

    V5

    V1

    V18

    V8

    V6

    V3

    V19

    V9


    Fuß / Flanschmotor
    Fuß / Flanschmotor

    B6

    B3 / B5

    B3 / B14

    B15

    B7

    V1 / V5

    V18/V5


    B8

    V3 / V6

    V19 / V6

    Schutzart

    Schutzart

    Elektrische Betriebsmittel haben Schutzarten nach DIN EN 60034-5. Die Kennzeichnung der Schutzart erfolgt durch ein Kurzzeichen:
    IP (International protection). Kennbuchstaben für Schutz von Personen gegen Berühren unter Spannung stehender oder innerer sich bewegender Teile und für Schutz der Betriebsmittel gegen Eindringen von Wasser.
    Die erste Kennziffer (0 bis 6) gibt den Schutzgrad des Berührungsschutzes und Fremdköperschutzes an.

    Die zweite Ziffer (0 bis 8) gibt den Schutzgrad gegen schädliches Eindringen von Wasser an.

     

    Die wichtigsten Schutzarten:

    Schutzarten 1. Kennziffer Berührungs-/Fremdkörper- schutz 2. Kennziffer Wasserschutz
    IP 44 gegen Berühren mit Werkzeugen über 1 mm Ø und Fremdkörper über 1mm Ø gegen Spritzwasser aus allen Richtungen
    IP 54 gegen Berühren mit Hilfsmitteln jeglicher Art gegen Spritzwasser aus allen Richtungen
    IP 55 gegen Berühren mit Hilfsmitteln jeglicher Art und Staubablage- rung im Inneren gegen Spritzwasser aus allen Richtungen
    IP 56 gegen Berühren mit Hilfsmitteln jeglicher Art und Staubablage- rung im Inneren gegen Strahlwasser (vorübergehende Überflutung)

    Betriebsart

    Betriebsart

    S 1 Dauerbetrieb

    S 2 Kurzzeitbetrieb

    S 3 Aussetzbetrieb ohne Einfluss des Anlaufes auf die Wicklungserwärmung.

    S 4 Aussetzbetrieb mit Einfluss des Anlaufes auf die Wicklungser wärmung.

    S 5 Aussetzbetrieb mit Einfluss des An- laufes und der elektrischen Bremsung auf die Wicklungserwärmung.

    S 6 Durchlaufbetrieb mit Aussetzbelastung

    S 7 Ununterbrochener Betrieb mit Anlauf und Bremsung.

    S 8 Ununterbrochener Betrieb mit periodischer Drehzahländerung

    S 9 Ununterbrochener Betrieb mit nichtperiodischer Last- und Drehzahländerung.

    Spannungsversorgung

    Spannungsversorgung

    Die Motoren werden für die gewünschte Bemessungsspannung in Dreieck- oder Sternschaltung ausgeführt. In Sternschaltung können die Motoren nur direkt ans Netz geschaltet werden.

    In Dreieckschaltung ist sowohl direkte Einschaltung als auch Stern-Dreieck-Einschaltung möglich.

    Motoren mit kleiner Leistung bis einschließlich 2,2 kW werden normal in Sternschaltung ausgeliefert, da diese Motoren meistens direkt eingeschaltet werden.

    Spannungsumschaltbare Motoren mit dem Spannungsverhältnis 1:2 erhalten ein Klemmbrett mit 9 oder 12 Klemmen, je nachdem ob die Motoren direkt oder in Stern-Dreieck- Schaltung angelassen werden.

    Isolation und Erwärmung

    Isolation und Erwärmung

    Die Motoren erhalten Ständerwicklungen mit einer Isolation nach Wärmeklasse F entsprechend den Vorschriften EN 60034-1.

    Bei einer Kühlmitteltemperatur von 40° C ist die zulässige Erwärmung des Motors 105 K. Die thermische Ausnützung der Standardmotoren entspricht aber der Wärmeklasse B (80K bei 40° C maximaler Kühlmitteltemperatur).

    Die verwendeten Isolierstoffe geben den Wicklungen hohe mechanische und elektrische Festigkeit und sie erlauben den Betrieb der Motoren bei erhöhter Luftfeuchtigkeit und normalem Tropenklima (Konstant-klimata 23/83 und 40/92 nach DIN 50015). Für extrem feuchte Umwelteinflüsse über 92% relative Luftfeuchtigkeit oder bei schnellem Wechsel von Temperatur und Luftfeuchtigkeit (Feuchtwechselklima FW 24 nach DIN 50016) sind Motorwicklungen mit verstärkten Feuchtgkeitsschutz erhältlich.

    Motorschutz

    Motorschutz

    Die Motoren müssen gegen Überlastung geschützt werden. Der Schutz erfolgt normalerweise durch Motorschutzschalter. Der Motorschutzschalter ist ein wirksamer Schutz bei blockiertem Läufer und bei Dauerbetrieb.
    Der Motorschutzschalter schützt jedoch die Motorwicklung unzureichend bei Schaltbetrieb oder bei Verschlechterung der Kühlung. In diesen Fällen empfiehlt es sich, in die Ständerwicklung der Motoren Temperaturfühler einzubauen.

    Es werden zwei verschiedene Ausführungen verwendet:
    Die Bimetalltemperaturfühler sind kleine Bimetallschalter, die beim Überschreiten der Ansprechtemperatur einen Kontakt öffnen oder schließen. Durch den Öffnungskontakt wird der Erregerkreis des Motorschützes unterbrochen und der Motor abgeschaltet. Der Schließkontakt dient zur Auslösung eines Warnsignals. Für die Motoren mit schnellem Temperaturanstieg bei blockiertem Rotor (polumschaltbare Motoren mit 2 getrennten Wicklungen) empfiehlt sich ein kombinierter Motorschutz aus Motorschutzschalter und Bimetalltemperaturfühler.

    Die Kaltleitertemperaturfühler sind Halbleiter, deren Widerstand beim Erreichen der Bemessungsansprechtemperatur sprunghaft ansteigt. Wegen ihrer sehr kleinen Abmessungen sind sie thermisch weniger träge und schützen die Motorwicklung besser bei schnellem Temperaturanstieg, wie es beispielsweise bei Blockieren des Motorläufers auftreten kann. Zusätzlich zu den Kaltleitertemperaturfühlern wird ein Auslösegerät benötigt, das auf Wunsch getrennt vom Motor mitgeliefert und in die Schaltanlage eingebaut wird. Das im Auslösegerät befindliche Relais besitzt einen Wechselkontakt, der nach Bedarf zum Unterbrechen des Erregerkreises des Motorschützes oder zum Auslösen eines Warnsignals verwendet werden kann.
    Der Anschluss sowohl der Bimetalltemperaturfühler als auch der Kaltleitertemperaturfühler erfolgt über 2 zusätzliche Klemmen im Klemmenkasten.

    Anlassverfahren

    Anlassverfahren

    Die gebräuchlichsten Anlassverfahren sind die direkte Einschaltung und die Stern-Dreieck-Einschaltung.

    Direkte Einschaltung: Es gelten die in den Tabellen angegebenen Werte des Einschaltstromes und des Anzugsmomentes. Wegen der hohen Einschaltströme ist die direkte Einschaltung beim Anschluss der Motoren an das öffentliche Versorgungsnetz meistens auf kleinere Leistungen beschränkt.

    Stern-Dreieck-Einschaltung: Einschaltstrom und Anzugsmoment sinken in der Sternstufe auf ca. 30% der Tabellenwerte. Wegen des Absinkens des Anzugsmomentes ist bei der Verwendung der Stern-Dreieck-Einschaltung zu prüfen, ob das Gegenmoment der Arbeitsmaschine während des Anlaufs 1/3 des Bemessungsmomentes nicht überschreitet.

    Arten

    Arten von Drehstrommotoren

    Drehstrom-Normmotoren

    Drehstrommotoren mit von der DIN-Norm abweichenden, erhöhten Nennleistungen

    Motoren mit Sonderflansch

    Molkereimotoren

    Motoren mit verstärkter Lagerung

    Motoren in CSA-Ausführung

    Motoren mit Sonderanstrich, erhöhtem Feucht-, Laugen- und Säureschutz

    Motoren mit Fremdbelüftung

    Motoren mit angebautem Geber

    Motoren mit erhöhter Schutzart IP 56

    Motoren mit erhöhter Rundlaufgenauigkeit und reduzierter Schwingstärkestufe

    Motoren mit Sonderspannungen oder -frequenzen

    Motoren in spannungsumschaltbarer Ausführung

    Motoren mit Stillstandsheizung

    Motoren mit Temperaturfühlern (Bimetall, Kaltleiter)

    Motoren mit Textillüfterhaube

    Motoren mit verstärkter Tropen- und Feuchtschutzisolation

    Motoren für höhere und tiefere Umgebungstemperaturen

    Motoren mit Nachschmiereinrichtung

    Motoren mit zweitem Wellenende

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